JAHRESRÜCKBLICK

2025 war ein Wahnsinnsjahr für das bauhoftheater!

Was waren das bitte für verrückte 12 Monate? Wir haben gelernt, gewagt, gelacht, improvisiert und am Ende sogar einen Kulturpreis mit nach Hause gebracht. Für uns. Für euch. Für Ehrenamt, Herzblut und grenzüberschreitende Kultur.
2025 war voller erster Male für unseren Verein. Highlights, die die bauhofianer*innen noch nie zuvor erlebt hatten.

Wir mitten drin beim Festival der Regionen #fdr
Das bauhoftheater als Teil eines Kulturfestivals – das war für uns etwas ganz Neues. Wir zeigten deutlich, dass Platz für Kultur in unseren Städten fehlt. Austausch, Performance, Vision und ein Vorgarten voller Ideen auf dem Kirchenplatz in Braunau. Mal sehen, ob die Samen unseres Kulturaktivismus irgendwann sprießen.
Veränderungen wachsen in unserem Breitengrad gern ein wenig gemütlicher. Wir werden dieses Kulturpflänzchen also weiter hegen, gießen und ins Licht stellen.
Vielleicht braucht es ein neues Gewächshaus, vielleicht ein warmes Winterquartier oder einfach ein bisschen mehr Dünger…

Unsere erste Revue – Sketche, Musik und Überraschungen
Im Sommer 2025 haben wir das Zirkzszelt am Gelände des AMEOS Klinikums zum Beben gebracht. Schräg, lustig und voller Spielfreude. Es könnte gut sein, dass unser Revue-Ensemble fast noch mehr Spaß hatte als das Publikum. Aber die Resonanz auf dieses ungewöhnliche Kulturangebot war (unvorhersehbar) mehr als positiv. Im Klartext: Die rannten uns die Bude ein!

Die Krimikomödie „8 Frauen“ im Bürgerhaus Simbach
Gespielt von acht wunderbaren Darstellerinnen (und komplett ohne Profi Schauspieler*innen, wie viele vermutet hatten. Was uns natürlich sehr schmeichelt.).
Zehn Vorstellungen – alle schon lang vor der Premiere ausverkauft – und ein Publikum, das über den Witz, das Timing und die Ensembleenergie auf der Bühne nur so gejubelt hat. In einer soliden Teamleistung brachten wir unsere acht Vollblutschauspielerinnen zum Strahlen und das taten sie in jeder (verdammten) Szene.

Und was war noch?
Ein Kunsthandwerksmarkt im Schloss Ranshofen, der Besucherinnenrekorde gebrochen hat.
Kunst, Handwerk, Herz und Feenstaub inklusive. Unser dritter ART.ig-Markt zog fast zweitausend Besucherinnen an und war vielseitig, wunderbar und voller Performances. Unsere Aussteller*innen haben richtig abgeliefert! Mit einer solchen Kunstfertigkeit, dass unsere Gäste (und auch wir) feuchte Augen und auf jeden Fall ein lockeres Geldbörserl bekamen.

Was bleibt?
Ein mutiger Verein, der Grenzen gerne überschreitet – geografisch wie kreativ – und dafür Preise einheimst (Kulturpreis des Landkreises Rottal-Inn).
Ein unerschrockenes Team, das am Liebsten alles selber macht. Von Bühnenbau bis PR, von Regie bis Erdäpfekas: DIY-Erzeugnisse mit buntem bauhoftheater-Topping!
Und vor allem eine tolle Fanbase! Ihr seid unser treues Publikum. Ihr lacht mit uns, staunt mit uns und applaudiert uns. Danki.

Zusammengefasst:
2025 war ein Kultur-Blockbuster für uns!
Und wir bauhofianer*innen können es kaum erwarten, heuer erneut loszulegen.

Seid ihr bereit für 2026 mit uns?

Das bauhoftheater holt sich den Kulturpreis 2025

Das bauhoftheater Braunau wurde am 26. November 2025 in Pfarrkirchen mit dem Kulturpreis des Landkreises Rottal-Inn ausgezeichnet – und sorgte damit für einen besonderen Moment grenzüberschreitender Kulturverbundenheit zwischen Bayern und Oberösterreich.

Die Preisträger:innen waren in das Hans-Reiffenstuel-Haus eingeladen – das Kulturzentrum der Stadt Pfarrkirchen. Genau so etwas, wie es sich das bauhoftheater auch für die Städte Braunau und Simbach wünschen würde. Das frühere Lagerhaus wurde vollständig für Kulturschaffende umgebaut, und schon am 29. November eröffnet dort die nächste Ausstellung der Münchener Secession.

Die Preisverleihung
Die bauhofianer:innen hatten sich schick gemacht und rückten mit einer beachtlichen Abordnung an. Im Saal erwartete sie eine kunterbunte Mischung aus regionaler Prominenz und Politik von beiden Seiten des Inns, Teilen der Jury sowie den weiteren Preisträger:innen – darunter auch Freund:innen vom Workshop Orange aus Gumpersdorf, den Kulturpreisträger:innen 2024.

Das Programm versprach eine feine Mischung aus Musik, Würdigungen und Präsentationen – und hielt dieses Versprechen auch mühelos. Musikalisch begleitet von den Anonymen Nostalgikern (wir sind Fan!) eröffneten Landrat Michael Fahmüller und Bürgermeister Wolfgang Beißmann den Abend. Neben dem Kulturpreis wurden auch der Kulturförderpreis an die Nachmittagstheatergruppe der Realschule Pfarrkirchen sowie der Baukulturpreis an die Gemeinde Egglham für die Sanierung der Arztpraxis.

Dann war das bauhoftheater an der Reihe – und erhielt eine Laudatio, die wohl niemand so schnell vergessen wird.

„Die lokale Verankerung spiegelt sich zwar im Namen wider, die Realität ist aber eine wirklich grenzüberschreitende Verflechtung.“

Hofrat Mag. Florian Kotanko, Laudator
(ehem. Gymnasialdirektor, Vorsitzender des Vereins für Zeitgeschichte in Braunau und “Gott Vater” bei “Ein Jedermann” frei nach Felix Mitterer, bauhoftheater)

Feuerwerk
Was folgte, war ein sprachliches Feuerwerk von Hofrat Mag. Florian Kotanko: es gab viel zu Schmunzeln, so manche nostalgische Träne, berechtigten Stolz auf das gemeinsam Erreichte – und dazwischen den einen oder anderen pointierten Seitenhieb. Sein Charme reichte locker bis in die letzte Sitzreihe und darüber hinaus. Hut ab – was für ein großartiger, unterhaltsamer Redner! Kurz gesagt: eine Laudatio, die man gern ein zweites Mal hören würde. Kotanko hob besonders die Zusammensetzung des Ensembles hervor: Über 50 aktive Mitglieder – fast zur Hälfte aus Bayern – prägen ein Miteinander, das weit über eine normale Kooperation hinausgeht. Das Ergebnis?

„Professionell, mit Liebe gemacht – und etwas, auf das die Region stolz sein kann.“

Ein Moment zum Genießen
Und dann standen sie tatsächlich da – frisch ausgezeichnet mit dem Kulturpreis 2025 des Landkreises Rottal-Inn. Ein Moment, der gleichzeitig groß, warm und vollkommen unwirklich war. Ein Theaterverein, der irgendwo zwischen altem modrigem Gemäuer, Zirkuszelt, Bürgerhaus, Schlossgarten, Kirchenplatz und den Gemeinschaftsräumen der ehemaligen Musikschule dahinwerkelt, schreibt lokale Kulturgeschichte. Das bauhoftheater ist gerührt, stolz und dankt für diese wertschätzende Anerkennung – und gratuliert ebenso herzlich den anderen Preisträger:innen, die diesen Abend genauso verdient zum Glänzen brachten.

Am Ende blieb das gute Gefühl, dass Kultur nicht nur Preisverleihungen und Bühnenlicht bedeutet, sondern Menschen, die zusammenkommen und etwas teilen.

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